Sonntag, 23. Februar 2014

weiter geht's----

Wieder ist eine arbeitsreiche Woche um und es geht vorwärts.

Nun haben wir die Rückbauarbeiten fast geschafft und man kann das Ausmaß der anstehenden Arbeiten besser erkennen. So läßt sich besser planen und die Kraft einteilen. Oftmals habe ich beim bauen an diesem alten Haus das Gefühl, dass es ist wie ein Zauberwürfel. Man kommt vorwärts und freut sich und macht und macht und dann kommt man an einen Punkt, an dem man noch einmal alles umwerfen muss, um die letzte Ebene zu schaffen.

Nun aber können wir also sehen, was ansteht.

ein Loch im Dach

 Da ist das Loch im Dach, das ich gern ignoriere, weil ich so wieso nicht aufs Dach kletter---aber ich vermute, dass es eine der ersten Arbeiten sein muss.

da hat jemand eine Dachlüftung gestohlen----


Dann sind da die Lochfrassstellen in den Wänden.

hier müssen wir aufmauern

Hier müssen wir dringend aufmauern um den Wänden wieder die nötige Stabilität zu geben.



auch hier fehlen Steine


Und dann sind noch immer alte Putzflecken---auch die warten geduldig, bis wir sie abgeklopft haben, um dann die Wand glatt neu zu verputzen.



hier müssen wir noch Putz abklopfen



Schön ist, dass das Wetter mitspielt.


was für ein schöner Raum und wer hat da sauber gemacht?

Und schön ist das Zimmer, das einmal Milchküche wird. Ganz heimlich ist es mein Lieblingsraum von allen Räumen hier auf dem Hof---


eure Kalle

Sonntag, 16. Februar 2014

Der neue Durchbruch und die Milchküche

Nun haben wir das gute Wetter in dieser Woche genutzt, um immer, wenn es unsere Zeit erlaubte an dem Ziegenstall weiter zu bauen.

Der Durchbruch zum ehemaligen Gänsestall ist nun geschehen und das Fenster ist verglast.


sofort wurde der schöne neue Stall angenommen

So können die Ziegen nun in den dritten Stall wechseln. Wir haben den Durchbruch absichtlich klein gewählt, um die Möglichkeit zu haben, einen Stall zu Quarantänezwecken rasch abzutrennen.

Martha bewacht zu gerne die Durchbrüche


Unsere Ziegen sind sehr neugierig und lieben es beim Bauen hautnah dabei zu sein. Manchmal hat man das Gefühl, das man dankbar sein muss, wenn sie uns nageln lassen und nicht selbst den Hammer schwingen.

Außerdem haben wir in dieser Woche nun begonnen die Milchküche zu entkernen.


es gilt erst einmal die Platten abzunehmen


Sie hielt Tatsache noch eine Überraschung für uns bereit.

Die Platten an der Wand waren doch nicht einfach irgendwelche Bleche, sondern schöne dicke sehr schwere Schieferplatten.

Schiefer! Wer hätte das gedacht

Die haben wir nun geborgen und werden sie gern weiter verarbeiten. Sie werden auf unserem Hof einen würdigen Platz finden.

geputzt werden sie einen schönen neuen Platz auf dem Hof finden


Die andere Seite ist, dass man nach dem Entkernen erst das ganze Ausmaß der schweren Arbeit an der Milchküche erkennen kann. ein wenig graust uns doch davor....


so sah es aus


heute
nun schon ein Stückchen weiter



gleiche Stelle





 

Aber es gilt auch an schlechten Tagen, die Ärmel hochkrempeln---und wenn nur ein m² Putz abgeschlagen wird---jedes bisschen bringt uns dem Traum näher, eine eigene Käserei zu haben.

Eine schöne Woche und viel Kraft zum erfüllen eurer Träume, wünscht euch Kalle

Sonntag, 9. Februar 2014

ein weiterer Lebenstraum nimmt Gestalt an....

Nun, da der Garten urbar ist und schon das vierte Jahr bewirtschaftet wird, nun wird es nach einer Zeit des Gleichklangs und auch der Fortführung, Zeit für die Erfüllung eines weiteren Lebenstraumes---der Ziegenkäserei.

Liefen die Ziegen zwar schon aus Liebe auf unserem Hof mit und haben wir auch schon für den Hausgebrauch wunderbaren Ziegenkäse und Ziegenmilchseife hergestellt, wird es jetzt Zeit den Ziegen einen angemessenen Lebensraum zu bieten und die Weiden zu sichern, sowie die Milchküche auszubauen.

Gemäß unserem Motto mit den Gegebenheiten auszukommen, haben wir nun erst einmal begonnen, den Ziegenstall so umzugestalten, das die Ziegen einen bestmöglichen Platz bekommen. Im Herbst bekam ich  nun ein paar schöne alte Glasscheiben, die endlich die richtige Größe hatten, um damit die Stallfenster zu verglasen. Da der Winter lange auf sich warten ließ, war es auch erst im Januar so weit.

Außenansicht Stall von Martha mit neuen alten Scheiben
 
 
 
Der Wind drehte auf Ost und in fieberhafter Eile verglasten wir die zwei Fenster bei Martha und Flöckchen. Martha kam im Dezember vom Geburtstagsgeld zu uns und ist nun ein Grundstock für die Ziegenzucht. Martha war eine hochträchtige Edelziege und am 15. Januar kam Flöckchen auf die Welt. Martha hatte alles ganz allein bewerkstellig und zeigte gleich, dass sie obwohl Erstgebärend, eine ausgezeichnete Mutter ist.

zugeschnittene Scheibe zum brechen vorbereiten



die linke Scheibe wird starr verglast, da die Fenster schon sehr kaputt sind



















Auf der Stallseite von Klara, Hedi und Fred wurde es nun auch Zeit die Fenster zu verglasen. Die vorerst letzten beiden Scheiben haben ganze Arbeit geleistet und sind gut zugeschnitten nun für mehr Licht und weniger Zugluft verantwortlich.



Stall von Klara, Hedi und Fred mit Glas
















Als wir die Ziegen in diesem milden Winter nun das erste mal gemeinsam in den Auslauf ließen, zeigte Martha sehr beeindruckend, dass sie eine gute Leitziege  wird.


im Auslauf ist es schon recht friedlich
Damit war auch die nächste Bedingung erfüllt, die Herde möchte zusammenwachsen und wir konnten uns nun daran machen die Ställe zusammen zu legen. Der Durchbruch, der nie vervollständig wurde, weil der Ziegenbock auf der anderen Seite wohnte, dieser Durchbruch ist nun ausgeführt und die Ziegen bemühen sich jetzt, mit ordentlichem Gerangel, eine Herde zu werden.



Martha bewacht den Durchbruch
 
grob ausgeführter Durchbruch
 

Auch der Nachbarstall, in dem bisher die Gänse wohnten wird nun zu dem Stall von Klara und Martha durchbrochen und mit den neuen zwei Scheiben verglast.

Wie es weitergeht, werde ich hoffentlich schaffen in loser Folge zu dokumentieren---bis zur richtigen Herde mit richtiger Käserei---es wird ein langer Weg, aber wir haben Lust drauf,

eure Kalle